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Zitate

Zitate Alice Gabathuler Jakob Linder schoss mich ab wie ein wildes Tier. Seine Waffe war ein schwarzer Jaguar, und dass er mich gezielt ausgesucht hatte, begriff ich erst, als es viel zu spät war. #no_way_out

Zum ersten Mal, seit er ausgestiegen war, schaute er mich an. Seine grauen Augen waren leer. Da war nichts drin, kein Bedauern, keine Schuld, kein Mitleid, einfach nichts. Ich schwitzte und fror gleichzeitig. Einen Augenblick lang dachte ich, er sei zurückgekommen, um mich fertigzumachen. So, wie man zurückkommt und die sterbende Katze erschlägt. #no_way_out

Typen wie Jake hatten Anwälte, und dort, wo Anwälte nichts ausrichten konnten, einen Plan B. Typen wie ich hatten keine Anwälte und keinen Plan B. Wir wanderten in den Knast. #no_way_out

Nur, was war meine Welt? Mit brennenden Handflächen und Knien stand ich da und begriff, dass ich keine mehr hatte. Selbst wenn der Matchbox Boy aufhörte und weder mein Bild noch mein Name je auf seinen Seiten auftauchte: Ich hatte meine Welt verloren. Matchbox Boy

Was er über sich schreibt, gilt auch für mich. Ich kenne diesen dunklen Schlund, von dem er spricht. Ich war sogar drin, nicht in seinem, aber in meinem. Meiner war die Hölle. Und deiner, Matchbox Boy? Matchbox Boy

„Nicht viele Jungs in deinem Alter kennen Jimi Hendrix“, sagt Mick.
Es gibt auch nicht viele Jungs in meinem Alter, die schon mal jemanden umgebracht haben. Und es gibt nicht viele Jungs in meinem Alter, die wissen, was ich weiß. dead.end.com

Er ist weg, bevor ich antworten kann. Zum Beispiel, dass es einem, dem man einen Chip rausgeschnitten und ihn dann entführt hat, irgendwie gehen kann, aber bestimmt nicht gut. dead.end.com

Ich konzentriere mich auf ihn und erzähl ihm das Ende. Dass vielleicht alles gut ausgegangen wäre, wenn wir nicht die Nerven verloren hätten. Und dass wir schlussendlich alle nur Spielfiguren sind. Auch im richtigen Leben. dead.end.com

Wie konnte er ihr erklären, dass er nie etwas anderes gelernt hatte, als alles kaputt zu machen. Abzuhauen. Weil wegrennen immer noch besser war, als immer wieder damit konfrontiert zu werden, ein totaler Versager zu sein? Blackout

Es gab keinen warmen Ort. Es gab nur die Wirklichkeit, und die war so kalt, wie er sich fühlte. Blackout

Es sollte Schutzschilder geben, an denen gemeine Worte einfach abprallen, so etwas wie Airbags für Herzen. Oder wenigstens einen Artenschutz für blödsinnig verliebte dicke Mädchen. Das Projekt

Am Ende dieser 28 Tage will sie eine andere sein. Eine, der es egal ist, man von ihr denkt. Eine mit Selbstachtung. Sie wird kämpfen, zum ersten Mal in ihrem Leben. Für sich und um sich. Das Projekt

Das ist also der Himmel, den sie am Fallen zu hindern versucht hat: diese überwältigende Rachegefühl. Auge um Auge. Zahn um Zahn. Tod um Tod. So was kann man nicht am Fallen hindern. Das rast mit mehr als Lichtgeschwindigkeit auf einen zu und allein die vorangehenden Druckwellen hauen einen um. Freerunning

In der Dunkelheit sind nur er und ungefähr eine Million Schmerzpartikel. Sie bohren alle in ihm herum, als wollte sie ihn von innen her ausweiden, um ihm danach die Haut abzuziehen. Freerunning

Mit diesem Blut bekennst du dich zu unserer Hausregel. Du wirst keinen Ton über das heutige Treffen verraten. Nicht, was besprochen wurde, nicht, wen du gesehen hast, nicht, wo es stattgefunden hat, und nicht, wann es stattgefunden hat. Schlicht und einfach nichts. Du bist nie hier gewesen. Falls du es doch tust, werde ich es herausfinden, und dann bist du dran. Mordsangst

„Ist das nicht irre?“, fragte KT. „Mein zweiter Vorname ist der einer Insel und ich kann nicht schwimmen.“ Sie schob ihren linken Fuß zur Hälfte über den Rand des Stegs. Nils hielt den Atem an. KT tastete sich auch mit dem rechten Fuß an die Kante. „Meine Eltern haben mich nach Nils Holgersson benannt“, sagte Nils leise und bewegte sich behutsam in KTs Richtung. Du weißt schon, diesem Jungen, der mit den Gänsen herumzog, aber ich kann nicht fliegen.“ Mordsangst

Das bisschen zerfledderte Leben, das Jay noch hatte, löste sich im Eiltempo auf. Sarahs Worte drangen an seine Ohren, aber irgendwann wollte er nichts mehr hören und vergrub den Kopf im Kissen. Ihre Hand fuhr über seine Haare. Vielleicht hielt sie ihn fest, vielleicht wünschte er sich das auch nur und vielleicht war es einfach ein Traum. Schlechte Karten

„Du kannst dir weiterhin leidtun und dich besaufen oder du kommst mit mir.“ Sie war viel mutiger als er. Supergirl halt. So eine wie in seinen Comics. Furchtlos und entschlossen. Er konnte nicht mithalten. „Ich besauf mich dann lieber“, sagte er abweisend. „Und lass mir den Zettel da.“ Schlechte Karten

Jonas versinkt in der Kälte und sein letzter Gedanke ist, dass er in einer Küche ertrinken wird. Was für ein beschissener Tod. Starkstrom

Obwohl er nicht an den Mist mit dem Tief-Durchatmen glaubt, saugt er eine Ladung Sauerstoff in seine Lungen. Den Lungen geht’s danach ein wenig besser, doch Jonas’ Magennerven machen einen auf Angus Young und Luft holen nützt da etwa so viel, wie morgens um acht den Computer anzumachen und versuchen, ein Ticket für das einzige Schweizer Konzert von AC/DC zu ergattern. Nämlich gar nichts. Der Gig war in 29 Minuten ausverkauft. Starkstrom

„Ist das jetzt Dii-Sii-Äii-Sii?“, fragt der Alte.
„Anders …“ Jonas hustet sich die Kehle frei. „Anders herum. AC/DC.“
„Eine verfluchte Scheisse ist das, was?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, steht Danuser auf und kommt mit einem Eimer zurück. „Aber die Musik gefällt mir.“ Er kippt das Wasser über das Feuer, das zischend erlischt. Starkstrom